Lost Places I Pripyat - Von der Planstadt zur Sperrzone - Cover
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ISBN/EAN: 978-3-565-60270-4
Altersempfehlung: 1-99 J.
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
84 S.
Format (T/L/B):
0.5 x 21 x 14.8 cm

Hersteller:
Neopubli GmbH
Sebastian Stude
produktsicherheit@epubli.com
Köpenicker Straße 154a
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Lost Places I Pripyat - Von der Planstadt zur Sperrzone

Das Vermächtnis einer Planstadt

15,00 €

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Beschreibung

Lost Places I Pripyat - Von der Planstadt zur Sperrzone von Becker Pripyat ist kein gewöhnlicher Ort des Verfalls. Die Stadt steht exemplarisch für ein historisch einmaliges Zusammenspiel aus industrieller Planung, technischer Hochleistung und abruptem Systembruch. Innerhalb weniger Jahre als Wohn- und Versorgungsstadt für das nahegelegene Kernkraftwerk Tschernobyl-Kernkraftwerk errichtet, entwickelte sich Pripyat zu einer voll funktionsfähigen urbanen Struktur der späten Sowjetmoderne - geprägt von standardisierter Architektur, sozialer Infrastruktur und einer klar auf den Energiekomplex ausgerichteten Funktionalität. Mit der Reaktorkatastrophe von 1986 endete diese Entwicklung nicht graduell, sondern in einem radikalen Moment der Unterbrechung. Die Evakuierung der Stadt innerhalb weniger Stunden markierte den Übergang von einer belebten Planstadt zu einem dauerhaft stillgelegten Raum innerhalb der heutigen Chernobyl Exclusion Zone. Seit diesem Zeitpunkt ist Pripyat von seiner ursprünglichen sozialen und funktionalen Rolle vollständig entkoppelt und unterliegt ausschließlich natürlichen und strukturellen Transformationsprozessen. Dieses Werk analysiert die Stadt Pripyat in ihrer gesamten historischen und räumlichen Entwicklung: von der Planung und Errichtung über die soziale Organisation und Nutzungsstruktur bis hin zur Evakuierung, den Ursachen der Katastrophe und dem heutigen Zustand innerhalb der Sperrzone. Dabei werden sowohl technische als auch gesellschaftliche, architektonische und ökologische Dimensionen berücksichtigt, um die komplexe Realität eines Ortes zu erfassen, der zwischen industrieller Moderne und postindustriellem Stillstand existiert.