Details
ISBN/EAN: 978-3-565-54174-4
Altersempfehlung: 1-99 J.
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
07.07.2026
07.07.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
84 S.
84 S.
Format (T/L/B):
0.5 x 21 x 14.8 cm
0.5 x 21 x 14.8 cm
Hersteller:
Neopubli GmbH
Sebastian Stude
produktsicherheit@epubli.com
Köpenicker Straße 154a
DE 10997 Berlin
https://www.epubli.com/wissen/produktsicherheit
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Lost Places I Industrieinsel Kreenholm im Fluss Narva in Estland
Europas monumentales Textilerbe
Beschreibung
Lost Places I Industrieinsel Kreenholm im Fluss Narva in Estland von Becker Die Industrieinsel Kreenholm im Fluss Narva gilt als ein faszinierender Lost Place Europas - ein Ort, an dem industrielle Macht, soziale Organisation und menschliches Leben über mehr als ein Jahrhundert untrennbar miteinander verbunden waren. Von der Errichtung im 19.Jahrhundert bis zur endgültigen Stilllegung im frühen 21.Jahrhundert entwickelte sich die Insel zu einem lebendigen industriellen Mikrokosmos: eine Baumwollspinnerei, die zu den modernsten Produktionsstätten ihrer Zeit gehörte, umgeben von Wohnhäusern, Schulen, Krankenstationen und kulturellen Treffpunkten. Becker entführt die Leser in die verlassenen Hallen und leerstehenden Wohnblocks einer Anlage, die einst Tausenden Arbeitern Heimat und Lebensraum bot. Die monumentale Architektur der Fabrikhallen, die ausgeklügelten Produktionsabläufe und die durchdachte Infrastruktur spiegeln den Fortschritt, den Ehrgeiz und die Visionen einer Epoche wider, in der technische Innovation und wirtschaftlicher Erfolg eng mit sozialer Verantwortung verbunden waren. Jedes Gebäude, jede Halle und jeder Hof erzählt von einer Zeit, in der Menschen ihre Arbeit, ihre Träume und ihr Leben in Einklang mit der industriellen Maschine brachten. Doch Kreenholm war weit mehr als nur eine Fabrik. Die Insel war ein eigener Mikrokosmos, in dem Arbeit, Bildung, Gesundheit und gesellschaftliches Leben miteinander verwoben waren. Familien lebten über Generationen hinweg hier, Kinder lernten in den Fabrikschulen, und kulturelle Treffpunkte sorgten für soziale Bindung. Der Ort war nicht nur ein Zentrum der Textilproduktion, sondern ein komplexes soziales System, das auf Kontinuität, Anpassung und gegenseitige Abhängigkeit setzte. Mit der Zeit setzte ein langsamer Niedergang ein: neue Technologien, wirtschaftliche Umwälzungen und politische Veränderungen machten die einst blühende Anlage zunehmend obsolet. Heute sind die Hallen leer,.