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ISBN/EAN: 978-3-95498-133-5
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
128 S., 130 meist farbige Abb.
Format (T/L/B):
1.5 x 27.8 x 23.5 cm

Hersteller:
Sandstein Kommunikation GmbH
info@sandstein.de
Goetheallee 6/ Eingang Händelallee
DE 01309 Dresden


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Beschreibung

Wie viele junge deutsche Männer, meldeten sich 1914 auch Künstler des Expressionismus freiwillig zum Dienst an der Front, unter ihnen Erich Heckel. Die Künstler der Brücke reflektierten in ihrem Oeuvre in besonderem Maße den Ersten Weltkrieg - teils 'unmittelbar und unverfälscht' noch während der Kriegsjahre, teils retrospektiv und mit emotionalem Abstand in den Jahren der Weimarer Republik nach 1918/19. Erich Heckel diente bis 1918 als Sanitäter in Flandern. Hier lernte er Max Beckmann und den in Ostende lebenden Maler James Ensor kennen. Dem Sanitätszug des Kunsthistorikers Walter Kaesbach zugeordnet, befand sich Heckel in der privilegierten Situation, trotz Dienstes an der Westfront weiter künstlerisch tätig sein zu können. Die in dieser Zeit entstandenen Arbeiten, vornehmlich auf Papier, befinden sich im Nachlass des Künstlers. Dieses besondere Konvolut war bislang kaum öffentlich ausgestellt und wird hier erstmals umfangreich präsentiert.