Details

ISBN/EAN: 978-3-85165-292-5
Einband: kartoniertes Buch
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Originaltitel:
Occasions
Herausgeber:
Emil Brix
Übersetzer:
Dorothea McEwan
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
80 S.
Format (T/L/B):
0.8 x 21 x 12.3 cm

Hersteller:
Passagen Verlag Ges.m.b.H.
Silvia Protti
office@passagen.at
Walfischgasse 15
AT 1010 Wien


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Jüdische Identität und jüdisches Schicksal

Eine Diskussionsbemerkung, Passagen Forum

13,40 €

Nicht lieferbar

Beschreibung

Ernst H. Gombrich verwirft den Begriff der jüdischen Kultur. Das Konzept jüdischer Kunst, so zeigt er, gründet sich keinesfalls auf dem Selbstverständnis der Künstler. Es sei vielmehr ein Produkt derer, die die Kunst und Literatur von Künstlern jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft diffamieren wollten: ". das Konzept einer jüdischen Kultur ist eine Erfindung Hitlers und seiner Vorläufer und Nachfahren". Diese Fremddefinition führt Ernst H. Gombrich auf die Verschiebung sozialer Hierarchien im Übergang von der Feudalherrschaft zum Kapitalismus zurück. Weil Juden der Landbesitz versagt war, nahmen sie als erste die sozialen Schlüsselpositionen in Handel und Finanzwesen ein. Erst dadurch wurden sie - vor ihrer Herkunft und ihrer Nationalität - als Juden wahrgenommen. So gelingt es Ernst H. Gombrich, den jüdischen Mythos zugunsten eines humanistischen Denkens zu dekonstruieren.

Über Ernst H Gombrich

Sir Ernst H. Gombrich, geboren 1909 in Wien, ist seit 1936 Leiter des Warburg-Instituts in London. Er war von 1959 bis 1976 Professor für Kunstgeschichte an der University of London und gilt international als einer der wichtigsten Kunsthistoriker.