Details

ISBN/EAN: 978-3-03734-920-5
Einband: kartoniertes Buch
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Originaltitel:
Banalité de Heidegger
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
82 S.
Format (T/L/B):
0.7 x 18.5 x 12 cm

Hersteller:
diaphanes verlag
vertrieb@diaphanes.net
Dresdener Str. 118
DE 10999 Berlin


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Banalität Heideggers

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Beschreibung

Es ist bekannt, dass Heidegger Antisemit war, doch die in den 'Schwarzen Heften' zu lesenden Notate lassen nun auch darüber hinaus keinen Zweifel: Heidegger nahm die übelsten Formulierungen der allgemeinen doxa der 1930er Jahre auf und integrierte sie in sein Denken. Nicht nur wird dort dem vulgärsten Antisemitismus ein höherer Sinn zugestanden, auch verknüpft Heidegger den 'Abbau' der metaphysischen Ontologie mit der 'Zerstörung' all dessen und all derer, die die Welt angeblich in den Untergang treiben. In Anlehnung an Hannah Arendts Ausdruck von der 'Banalität des Bösen' reflektiert Jean-Luc Nancy auf die Gründe und Folgen dieser Verbindung aus trivialster, banalster Massenideologie mit der großen Geste einer neuen seinsgeschichtlichen Anfänglichkeit. Es gilt, die Lektüre wiederaufzunehmen, um sich mit dem auseinanderzusetzen, was diese 'Banalität' verbirgt. Nicht nur bei Heidegger

Über Jean-Luc Nancy

Jean-Luc Nancy (1940-2021) gilt als einer der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart. Er lehrte bis zu seiner Emeritierung Philosophie an der Université Marc Bloch in Straßburg und hatte Gastprofessuren in Berkeley, Irvine, San Diego und Berlin inne. Sein vielfältiges Werk umfasst Arbeiten zur Ontologie der Gemeinschaft, Studien zur Metamorphose des Sinns und zu den Künsten, Abhandlungen zur Bildtheorie, aber auch zu politischen und religiösen Aspekten im Kontext aktueller Entwicklungen.